BAD WURZACH(sz) - Die SPD wagt einen Neustart: Nach einer längeren Pause haben sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Bad Wurzach zu einer offenen Mitgliederversammlung getroffen.
BAD WURZACH(sz) - Die SPD wagt einen Neustart: Nach einer längeren Pause haben sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Bad Wurzach zu einer offenen Mitgliederversammlung getroffen.
Kommunalpolitisch interessierte Bürger sind willkommen: Der SPD-Ortsverein lud kürzlich zu einer offenen Versammlung ein. Weitere Treffen sind geplant. In seinem Grußwort wies der neue SPD-Kreisvorsitzende Otto Ziegler aus Isny auf die „durch die Banken und damit einhergehende Finanzkrise zunehmenden Verteilungskämpfe“ hin, die auch auf kommunaler Ebene zu spüren seien. Streichung von Stellen bei der Polizei, Schließung von Schulen im ländlichen Raum, erneute Diskussion um den Erhalt der kleinen Krankenhäuser seien dabei nur einige Beispiele, so Ziegler. „So sehr die Tafelläden akute Not lindern mögen, der Sozialstaat stellt nicht nur Suppenküchen auf, er erschöpft sich nicht in der Fürsorge für Benachteiligte; er zielt auch auf den Abbau der Ursachen der Benachteiligung“, heißt es in einer Presseinformation der SPD. „Er ist der Handausstrecker für die, die eine helfende Hand brauchen.“ Dafür werde die SPD nach Einschätzung des Kreisvorsitzenden in Zukunft auch in Bad Wurzach dringend benötigt. Das europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung im Jahr 2010 könne dabei eine wertvolle Unterstützung sein. Der SPD-Ortsverein plant mit Blick auf die Bürgermeisterwahlen eine öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung mit allen Kandidaten am Donnerstag, 22. April, um 19.30 Uhr. Eine Mitgliederversammlung mit Neuwahlen ist vom Ortsverein für Dienstag, 5. Oktober, um 19.30 Uhr geplant. Katharina Werner-Broß, Guido Broß, Manfred Döring sowie Josef Wieland stellen sich für die Neuwahlen im Herbst zur Verfügung.
Schwäbische Zeitung vom 16.03.2010
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